Der Bürgerverein holt die Kids nach Hause.

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Die Kids of Adelaide elektrisieren am 11. Februar die ausverkaufte Zehntscheuer mit einem emotionalen Konzert, das es so nur vor heimischer Kulisse geben kann.

Dass es sich bei diesem Konzert um ein ganz besonderes handelte, merkte man sofort, wenn man das historische Tor der Zehntscheuer durchquerte. In dem Gebäude mischte sich nämlich erwartungsvolle Konzertatmosphäre mit einem Hauch von Klassentreffen. Denn ein Großteil der Besucher hatte – wie die Band selbst – Plieninger Wurzeln und sich somit bei dem ein oder anderen Bierchen viel zu erzählen.

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Aber natürlich waren alle wegen der Musik da. Und die kam dann auch. Zuerst von der jungen Musikerin JISKA, die die Zehntscheuer mit entspannten Soul-Vibes auf den Hauptact einstimmte, der dann direkt danach die Bühne betrat: Die Kids of Adelaide in Form von Severin Specht und Benjamin Nolle. Begleitet wurden die beiden von zwei weiteren Musikern (beide zwar keine Plieninger, aber trotzdem sehr musikalisch), die mittlerweile fest zum Live-Setting der Band gehören.

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Schon bei dem ersten Song „Ornithologist“ merkten die Zuschauer, dass dieser Abend auch für die Band ein ganz besonderer werden würde. Denn die Band fühlte sich sichtlich wohl, blickte sie doch in die Gesichter ihrer Familie, Freunde, Teammitglieder und sogar ehemaligen Lehrer aus ihrer gemeinsamen Schulzeit am PGH.

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Die Setlist war gespickt mit Titeln ihres aktuellen Albums „The Cabin Tapes“, das zu einem großen Teil in einer Hütte im Wald geschrieben wurde und so hervorragend zu der urigen Atmosphäre in der mit Holzbalken durchzogenen Zehntscheuer passte. Doch natürlich wurden mit „Home“, „Old One“ und dem emotionalen „The Mountaineer“ auch die Klassiker der Band gespielt. Und dass diese vom Publikum so textsicher mitgesungen wurden, zeigt, dass dieses den Weg der Band schon lange begleitet.

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Als die Band dann nach zwei Zugaben die Bühne verließ, ging für alle ein unvergesslicher und emotionaler Abend im Herzen Plieningens zu Ende. Der Bürgerverein, der mit diesem Event bereits das dritte Konzert der Band organisierte, hat damit gezeigt, dass 70599 auch Rock’n’Roll kann. Aber sowas von.